Welche Fehler passieren
häufig bei PV-Anlagen?

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Photovoltaik Wissen.

Photovoltaikanlagen sind technisch ausgereifte Systeme. Trotzdem können bei Planung, Montage und Elektroinstallation Fehler passieren, die später zu Ertragsverlusten, Störungen oder Sicherheitsproblemen führen.

Viele Probleme entstehen nicht durch einzelne Komponenten, sondern durch eine unvollständige Planung oder eine nicht sauber abgestimmte Umsetzung.


Fehler 1: Die Anlage wird nur nach Dachfläche geplant

Eine PV-Anlage sollte nicht nur danach geplant werden, wie viele Module auf das Dach passen. Wichtig sind auch Stromverbrauch, Verbrauchszeiten, Wechselrichter, Speicher, Wallbox, Wärmepumpe und die bestehende Elektroinstallation.

Eine gute Planung berücksichtigt das gesamte Gebäude und nicht nur die Modulfläche.


Fehler 2: Verschattung wird unterschätzt

Kamine, Dachgauben, Bäume, Nachbargebäude oder Antennen können den Ertrag beeinflussen. Wird Verschattung nicht richtig berücksichtigt, kann die Anlage weniger Strom liefern als erwartet.

Je nach Situation können eine andere Modulaufteilung, passende Stringplanung oder technische Optimierungslösungen sinnvoll sein.


Fehler 3: Der Wechselrichter passt nicht optimal zur Anlage

Der Wechselrichter muss zur Modulanzahl, Dachausrichtung, Stringaufteilung, Leistung und möglichen Erweiterungen passen. Eine falsche Auslegung kann zu Ertragsverlusten oder technischen Problemen führen.

Besonders bei Ost-West-Anlagen, mehreren Dachflächen oder Batteriespeichern ist eine saubere Auslegung wichtig.


Fehler 4: Der bestehende Verteiler wird nicht geprüft

Eine PV-Anlage wird in die bestehende elektrische Anlage eingebunden. Deshalb muss geprüft werden, ob Verteiler, Zählerplatz, Schutzmaßnahmen und Leitungswege für die geplante Anlage geeignet sind.

Gerade bei älteren Gebäuden können zusätzliche Arbeiten notwendig sein, damit die Anlage sicher und fachgerecht betrieben werden kann.


Fehler 5: Überspannungsschutz und Schutzmaßnahmen fehlen

PV-Anlagen sind durch ihre Lage am Dach besonders exponiert. Ein geeigneter Überspannungsschutz und passende Schutzmaßnahmen sind wichtig, um Wechselrichter, Speicher und Gebäudetechnik zu schützen.

Welche Schutzmaßnahmen erforderlich sind, hängt vom Gebäude, der Anlage und der bestehenden Elektroinstallation ab.


Fehler 6: Speicher wird falsch dimensioniert

Ein Batteriespeicher sollte zum Verbrauch und zur PV-Anlage passen. Ein zu kleiner Speicher bringt oft nicht den gewünschten Nutzen, ein zu großer Speicher kann wirtschaftlich ungünstig sein.

Die passende Speichergröße sollte anhand des tatsächlichen Verbrauchsprofils geplant werden.


Fehler 7: Notstrom wird zu spät berücksichtigt

Nicht jede PV-Anlage kann bei Stromausfall automatisch weiterarbeiten. Wer Notstrom oder Ersatzstrom möchte, sollte diese Funktion bereits bei der Planung berücksichtigen.

Eine spätere Nachrüstung ist nicht immer einfach und kann zusätzliche Kosten verursachen.


Unser Fazit

Viele Fehler bei PV-Anlagen lassen sich vermeiden, wenn Planung, Montage, Wechselrichter, Speicher, Schutzmaßnahmen und Elektroinstallation von Anfang an sauber aufeinander abgestimmt werden.

Energy2Light plant und errichtet Photovoltaikanlagen mit Blick auf Sicherheit, Wirtschaftlichkeit, Erweiterbarkeit und langfristige Zuverlässigkeit.


Sie möchten typische Fehler bei Ihrer PV-Anlage vermeiden?

Wir beraten Sie zur passenden PV-Lösung und achten auf eine fachgerechte Planung, sichere Elektroinstallation und saubere Umsetzung.

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